Flavio von Witzleben führte mit Tom Sora ein Gespräch über dessen Buch Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus. Wie die Kunstavantgarde den Weg für die Woke-Bewegung bereitete – das Beispiel John Cage. Zur Sprache kommen im Interview auch sehr aktuelle politische Themen.
Dadaismus
Mein Vortrag in der Bibliothek des Konsertvatismus / Berlin
Am 12. Juni 2024 folgte ich der Einladung der Bibliothek des Konservatismus in Berlin, mein Buch „Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus“ vorzustellen. Nach meinem 60-minütigen Vortrag beantwortete ich eine Stunde lang Fragen aus dem Publikum zu Themen aus meinem Buch und darüber hinaus.
Wie bereits in früheren Blog-Einträgen angekündigt, sammle ich in diesem Blog die im Internet verstreuten Podcasts, Veranstaltungen und Rezensionen zu meinem Buch. Deshalb verlinke ich hier die Video-Aufnahme des Vortrags in der Bibliothek des Konservatismus/Berlin. Wer den vollen Text meines Vortrags lesen möchte, findet ihn unter dem Video.
Künstler der Avantgarde: DADA oder die Gewalt als Grundmodus
In den zwei vorigen Beiträgen hatte ich begonnen, die Ansichten der avantgardistischen Künstler bekannt zu machen. Erst hatte ich Marinetti zu Wort kommen lassen, dann einige andere Künstler, die im selben Geiste wie er dachten. Die Zitate, die ich brachte, deckten die Jahre 1909-1916. In diesem Beitrag werde ich einige ihrer Aussagen der Jahre 1916-1918 präsentieren.
DADA oder die Gewalt als Grundmodus
1916 entstand die Dada-Bewegung. Die Legende sagt, dass die Gründer ihre Bewegung „dada“ nannten, weil sie zufällig auf dieses Wort im französischen Wörterbuch fielen. Es bedeutet Hottepferd. Laut einer anderen Legende wählten sie dieses Wort, weil es auf rumänisch „ja, ja“ heißt. Dieser Name hat also keinen Sinn – und das ist der Sinn: keinen Sinn zu haben.